St. Antonius Titmaringhausen - Beschreibung der Kirche und Pfarrgemeinde

1623

Kirchlich war Titmaringhausen der Pfarrei Deifeld zugeordnet. Um sich den mühevollen Kirchweg nach Deifeld, soweit möglich, zu ersparen, bauten sich die Titmaringhäuser eine eigene Kapelle.

1639

Jodokus Henschen und Joes Fresen stiften die alte Glocke. Sie hat ein Gewicht von 90 kg bei einem Durchmesser von 0,53m und einer Höhe von 0,42m und trägt die Inschrift: Titmarkausen fini fecit odoc Henschen et io Fresen 1639 Die Glocke wurde auf den Namen Barbara getauft und verrichtet noch heute ihren Dienst im Glockenstuhl der Kirche

1879

wurde die zu klein gewordene Kapelle nach Westen hin um einen Anbau erweitert.

1923

Die 300 Jahre alte Kapelle wurde abgerissen und das Kirchenschiff nach Osten hin erweitert.

1925

wurde der Altar, der nun im Westen seinen Platz gefunden hatte, eingeweiht

1926

wurde ein eigener Friedhof am Kentscheid errichtet. Die Verstorbenen wurden bis dahin in Deifeld beerdigt.

1927

Der Innenraum der Kirche wird durch Kirchenmaler Bergenthal aus Oberschledorn neu ausgemalt

1930

bekam die Kapelle einen Taufstein und eine Pieta aus der Werkstatt des Bildhauers Franz Schmiedeler in Medebach

1947

am 21.September werden zwei neue Glocken geweiht: Die Antoniusglocke (450kg) trägt die Inschrift: Schütz uns Herr in aller Not. Hilf uns ehren dein Gebot. Die kleinere Glocke ist 250kg schwer und ist dem hl. Michael geweiht. Sie trägt die Inschrift: Läute Glocken, läute Frieden, auch in jedes Herz. Das Geläut mit den drei Glocken ist auf den Dreiklang h- dis- fis abgestimmt.

1948

Titmaringhausen erhält eine mechanische Kirchturmuhr

1950

Vermögensrechtlich werden die Gemeinden Referinghausen und Titmaringhausen von der Pfarrei Deifeld getrennt

1951

Anbau einer Sakristei auf Anregung des Pfarrers Brinkmann. Außerdem wurde im Keller der Sakristei eine Heiß- Umluftanlage (Koksheizung) installiert, um Sakristei und Kapelle zu heizen.

1954

Die Kapelle bekam ihre heutige Gestalt: überbau des Baches und Anbringen eines kleinen Vorbaus mit ”tilvoll gearbeiteter Außentür”. Auch die Kirchenfenster

1956

Die Kirche erhält einen neuen Außenputz

1969

Ein neuer Altartisch und die Stele für den Tabernakel aus Anröchter Dolomit werden in der Kirche aufgestellt. Außerdem wurde die Koksheizung durch den Einbau von Elektrospeicheröfen von der Olsberger Hütte ersetzt.

1973

Frau Maria Hamborg stiftet einen neuen Ambo aus Kupfer. Da ihr verstorbener Mann den Namen Paul trug, ist vorne der hl. Paul aus dem Kupfer gearbeitet.

1991

Die Energie fressenden Speicheröfen werden durch eine neue Umluftölheizung ersetzt.

1993

Vier computergesteuerte elektrische Kirchturmuhren wurden eingebaut.

1996

Der Innenraum der Kirche wurde durch die Firmen Schmiedeler/Medebach und den Kirchenmaler Grosche/Küstelberg renoviert. Holzpodeste und Marmor wurden eingebaut. Die Außenfassade der Kirche wurde in Eigenleistung gestrichen.

2003

Das Kirchendach und der Turm erhielten eine neue Verschieferung in altdeutscher Deckung. Der Kirchturmhahn wurde erneuert.