Titmaringhausen - das Ende der Welt ?
Lage
Hoch im Norden des Medebacher Stadtgebiets, im Tal der wilden Aa liegt eingenestelt zwischen den Ausläufern des Rothaargebirges das Dorf Titmaringhausen. Dieser naturräumlich besondere Lage hat der Ort auch seine Bezeichnung als Ende der Welt zu verdanken. Denn hier endet tatsächlich die Autostraße. Sie gibt damit jedoch Raum für ein ausgedehntes Wanderwegenetz im Wandergebiet "Hohe Pön" und einen unbeschwerten Urlaub ohne Durchgangsverkehr.
Ein bisschen Geschichte...
Die Wurzeln Titmaringhausens gehen zurück auf Ditmar (oder Thietmar), der sich an der wilden Aa niederließ und somit zum Urvater der Titmaringhäuser wurde. 1280 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Nach einigem Hin und Her zwischen den Adligen von Waldeck und Büren und dem Erzbistum Köln wurde Titmaringhausen im Jahre 1650 endgültig dem Erzbistum Köln zugeordnet und ist seither katholisch.
Sehenswertes
- Fresenhof aus dem Jahre 1708 mit Speicher aus dem Jahre 1658
- St. Antoniuskirche aus dem Jahre 1623
Wanderwege
- Zuweg zum Rothaarsteig (160 km von Brilon nach Dillenburg)
- Sauerland Höhenflug (240 km von Korbach bis Altena/ Meinerzhagen)
- Medebacher Bergweg
- Uplandsteig
- Rundwanderwege T1 bis T4 (4 bis 7 km)
Radwege
- M6 "Durch die Dörfer der Stadt Medebach
- Radfernweg R16
Sport & Spiel
- Tretbecken
- Kinderspielplatz
- Dorfpark
- Grillplatz
- Sportplatz
- Tennisplatz
- Angelteich
Busverbindungen
- R48 von Winterberg nach Düdinghausen
- Nachtbus N9 von Winterberg nach Medebach
Das Wetter
Neue Funde in Vilmarchusen (Vilmaringhausen)
Nachdem seit zwei Jahren insgesamt über 250 Keramikscherben aus dem 10.-14.Jhdt. und verschiedene Metallfunde unter anderem ein Messer, welches als Waffe von freien Bauern am Gürtel getragen werden durfte, in Vilmaringhausen sichergestellt wurden, gibt es nun einen neuen, für die Archäologie sehr wichtigen Fund. Am Ostersamstag wurde auf der Grund eine Gewandspange, eine sogenannte Fibel gefunden. Laut Dr. Bergmann vom LWL für Archäologie aus Münster handelt es sich hierbei um ein „Unikat eines ohnehin extrem seltenen Fibeltypus“. Die Kreuzemailfibel mit kleinem Zentralkreuz und breiter, durch 10 unterschiedlich geformte Gruben verzierter Außenzone gehört in die Zeit um 900 n.Chr. und das 10.Jhdt. Laut Dr. Bergmann stehe jetzt nichts mehr im Wege, die –inghausen Orte des HSK in ihrer Entstehung einer Siedlungsexplosionsphase des ausgehenden 9./10. Jahrhunderts zuzuordnen.
Veranstaltungen 2012
Terminkalender Titmaringhausen als PDF Datei




